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Leserbrief von der Seite der verstorbenen Martina Pflock

 

 
 

Leserbrief der Familie Schimke aus Strausberg/Land Brandenburg

Durch Zufall sind wir beim Surfen im Internet auf Ihre Internetadresse gestoßen. Es hat uns verwundert, dass Ihre Web-Site noch nicht verboten wurde, da die Meinung der Bevölkerung zum Desaster in Deutschland nicht erwünscht ist. Mit Aufmerksamkeit lasen wir, wie Frau Anna Kirchmeier aus München folgende Informationen, bei Ihnen Frau Pflock, am 17.09.2004 veröffentlichte.

Dazu folgendes Zitat:
„ Deshalb haben auch die USA nach der Wiedervereinigung DDR/BRD sämtliche Stasiakten konfisziert und die größten Schweinehunde wieder in Amt und Würden gesetzt! Die besten, ehrlichsten Deutschen wurden niedergehalten und hatten nie eine Chance.“
Genau diese Aussage kann Fam. Schimke mit authentischen Dokumenten beweisen. Eine Vielzahl von führenden Politikern, Bundestagsabgeordneten und hohen Kirchenvertretern wurden zu dieser Thematik angeschrieben. In einem offenen Brief, vom 09. März 2004 informierten wir die CDU-Vorsitzende Frau Dr. Merkel über die kriminellen Machenschaften und benannten Ross und Reiter. Abschließend stellte Frau Schimke als CDU-Mitglied die Frage:

„ Muss ich eine kriminelle Vergangenheit nachweisen, um in der
heutigen Demokratie eine Perspektive zu haben ?“

Auf eine Antwort zu dieser Fragestellung warten wir bis zum heutigen Tag.
In diesem Zusammenhang konstatieren wir:
Um das deutsche Volk zu irritieren wurden die kleinen inoffiziellen Mitarbeiter (IM`s) des Staatssicherheitsdienstes (Stasi) der ehemaligen DDR, die den Führungsoffizieren die Spitzelberichte lieferten und ihre Befehle befolgten und von dem internen Deal „Wiedervereinigungsprozess“ mit der Stasi, bereits vor dem Nov. 1989, keine Kenntnis hatten, fristlos entlassen und an den Pranger gestellt. Grund, damit die Führungsoffiziere ungehindert im Hintergrund das deutsche Volk noch intensiver, als vor 1989, schikanieren können. Nicht selten haben auch diese Menschen, die ehrlich an den vorgegebenen Richtlinien der Stasiführungsoffiziere glaubten, sich das Leben genommen.

Seit Jahren versuchen wir auf anstehende Probleme aufmerksam zu machen. Aber wir wurden ignoriert. Von Seiten der Politiker wird die Meinung der Bevölkerung als unwichtig betrachtet. Sie gehen davon aus, dass das deutsche Volk, die Bürger unseres Staates verblödet sind und demzufolge keine Ansprechpartner darstellen. Sie merken in Ihrer Arroganz nicht, wo die Dummheit angesiedelt ist.

Die Ergebnisse der Landtagswahlen in Brandenburg und Sachsen wurden trotz der Niederlage der renommierten Parteien als Erfolg dargestellt. Der CDU Vorsitzende des Landes Brandenburg zeigte noch menschliche Züge, in dem er seine Niederlage in den Fernsehsendungen nicht als Erfolg deklarierte.
Menschenrechtsverletzungen stehen in Deutschland an letzter Stelle. Sogar in der Bundeswehr, genau gesagt in der Wehrbereichsverwaltung VII in Strausberg, wird dies ignoriert. Menschen ohne SED und ohne Stasizugehörig- keit durchlaufen lange Mobbingexzesse, bis Sie entlassen werden. Diese Menschen sind für die Dealer der Wiedervereinigung besonders gefährlich.
Im Anschluss danach wird ein Berufsverbot ausgesprochen. Dies wurde unter den Augen und Zustimmung des Vizepräsidenten der Wehrbereichsverwaltung VII, Herrn Engelmann, durchgeführt. Ein Gespräch mit dem Leiter des Arbeitsamtes in Strausberg bestätigte diese Aussage. Beschwerden an den Minister Struck, die bis in das Jahr 2003 zurückliegen, wurden bis heute ignoriert. Das ist die vielgepriesene Demokratie in Deutschland.

Auf Grund dieser Tatsache kommt man zu der Schlussfolgerung:

„ Man muss eine kriminelle Vergangenheit nachweisen, um in der
gegenwärtigen Demokratie anerkannt zu werden“.


Unsere Familie kann weder rechts noch links eingeordnet werden, da wir selbst mehrere Jahre im Ausland gelebt haben und bis zu dem heutigen Tag noch gute Kontakte bestehen.
Die o.g. Aussagen kommen von einem Akademiker, der eine fliegertechnische Ausbildung an der Shukowski-Akademie in Moskau absolvierte und einer Dipl.- Wirtschaftsingenieurin, die einige Jahre in der Handelsvertretung in Moskau arbeitete.


Wie erklärt der Premierminister von Luxemburg, Jean-Claude Juncker, seinen EU-Kollegen die Demokratie...... (Spiegel 52/1999):
„Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann
kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt. „


Es würde uns freuen auch Ihre Erlebnisse in der heutigen viel gepriesenen Demokratie kennen zu lernen.
Fam. Schimke
Friedrich Ebert-Strasse 50
15344 Strausberg
Tel./Fax 0334123789

Datum: 28.09.2004 21.13 Uhr