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Wann
wird die BRD von Weimar eingeholt?
Schröder, neuzeitliche
Brüning-Auflage?
Kriegsfolgekosten
zerstören BRD
Der Kampf EURO gegen Dollar
entscheidet über die Existenz der BRD
Reichskanzler
Brüning (links) wurde der Hungerkanzler genannt. Schröder (rechts) scheint der
BRD-Kanzler zu sein, den die EU/Kriegsfolgepolitik zum neuzeitlichen Brüning
macht.
Kürzlich verglichen u.a. der
ehemalige Bundesfinanzminister Oskar Lafontaine und der Historiker Arnulf Baring
den Zustand der BRD mit der Situation der untergehenden Weimarer Republik.
Lafontaine sprach von Schröder als dem "Hungerkanzler", womit
er ihn mit Brüning verglich. Baring unterstrich diesen Vergleich, da "die
Symptome des wirtschaftlichen und politischen Zerfalls ähnlich wie vor 70
Jahren" seien. Baring sieht die Lage derart bedrohlich, daß er dazu
aufrief: "Bürger, auf die Barrikaden! Wir dürfen nicht zulassen, dass
alles weiter bergab geht, hilflose Politiker das Land verrotten lassen."
(1)
Tatsächlich drängen sich die
Vergleiche zwischen der jetzigen BRD und Weimar auf. Für die Alliierten im 1.
Weltkrieg stand fest, Deutschland dürfe für die USA und Großbritannien nie
wieder zum Konkurrenten auf dem Weltmarkt werden und die Vormachtstellung von
Frankreich und Großbritannien niemals mehr in Frage stellen: "Wir sind
1939 nicht in den Krieg eingetreten, um Deutschland vor Hitler oder die Juden
vor Auschwitz oder den Kontinent vor dem Faschismus zu retten. Wie 1914 sind wir
für den nicht weniger edlen Grund in den Krieg eingetreten, daß wir eine
deutsche Vorherrschaft in Europa nicht akzeptieren können." (2)
Um Deutschland für alle Zeiten
als Machtfaktor in Europa auszuschalten, es kaputt zu machen, zu vernichten,
wurde ihm das Diktat von Versailles aufgebürdet. Die britische Times
schrieb dazu: "Wenn Deutschland in den nächsten 50 Jahren wieder Handel
zu treiben beginnt, ist dieser Krieg umsonst geführt worden." (3)
Deutschland
muß vernichtet werden
Die
ergriffenen Maßnahmen der Siegermächte zur Verhinderung eines wirtschaftlichen
Genesungsprozesses für das Deutsche Reich waren in der Tat durchschlagend: "Die
Fortsetzung der Blockade und die Lähmung der deutschen
Landwirtschafts-produktion durch die Ablieferungen [Wirtschaftsgüter,
landwirtschaftl. Erzeugnisse, Nutztiere] kosteten nach einhelligen
internationalen Schätzungen das Leben von mindestens 800.000 Menschen der
Zivilbevölkerung und schwächten die heranwachsende Jugend in ihren
Entwicklungsjahren lebenslang. ... Die über den Waffenstillstand fortgesetzte
Hungerblockade läßt die Absicht dahinter ebenso erkennen wie der zynische
Ausspruch Clemenceaus (frz. Ministerpräsident): ‘Zwanzig Millionen Deutsche
sind zuviel’!" (4)
Daß die aktive
Vernichtungspolitik der Alliierten auch nach dem sogenannten Friedensschluß von
Versailles nicht deaktiviert wurde, testierte sogar Spiegel-Herausgeber Rudolf
Augstein: "Frankreich ging nach dem Waffenstillstand 1918 auf die
Vernichtung Deutschlands aus. Tatsächlich gab es in den Augen des ‘Tigers’
Clemenceau ‘20 Millionen Deutsche in Mitteleuropa zuviel’." (5)
Schon während der sogenannten Versailler-Friedensschließung war es
inoffizielle französische und britische Politik, Deutschland im geeigneten
Moment endgültig zu vernichten. Vor diesem Hintergrund wird der besondere Reiz
der "feierlichen" Unterzeichnung des "Mordplans"
(Scheidemann) von Versailles verständlich: "Der spätere Außenminister
der USA, John Foster Dulles, schrieb als damaliges Mitglied der US-Delegation
von 1918/19 in Versailles: ‘Ich erinnere mich lebhaft, wie dort die Mitglieder
der deutschen Friedensdelegation in ein mit Stacheldraht eingefaßtes Gehege
verwiesen wurden, den Blicken wie Tiere in einem zoologischen Garten ausgesetzt
und ihnen jede persönliche Berührung mit alliierten Delegierten versagend’."
(6) "Am Vorabend der Unterzeichnung in Versailles wurde anläßlich
eines festlichen Empfangs der französische Marschall Foch gefragt: ‘Freut es
Sie nicht, daß nun der Friede, für den Sie so tapfer gekämpft haben, da ist?’
‘Friede?’ meinte Foch. ‘Das ist kein Friede. Das ist ein Waffenstillstand
für zwanzig Jahre!’ Genau nach Ablauf dieser Frist und 66 Tagen erklärte die
Französische Republik am 3.9.1939 abermals dem Deutschen Reich den Krieg."
(7)

Was Marschall Foch damals mit
finsterem Blick und dumpfer Stimme unheilvoll ankündigte, trat nicht nur ein,
sondern übertraf in seiner Grausamkeit jede menschliche Vorstellungskraft.
Großbritannien und Frankreich erklärten dem Deutschen Reich am 3. September
1939 den Krieg mit dem Ziel, die deutsche Zivilbevölkerung auszurotten: "Churchill:
‘Wir werden Deutschland zu einer Wüste machen’. Und: ‘Es gibt eine Sache,
die Hitler niederwirft, und das ist ein absolut verwüstender Ausrottungskrieg
durch sehr schwere Bomber von diesem Land hier gegen die Nazi-Heimat’."
(8) Etwa 15 Millionen Deutsche wurden während und nach dem 2. Weltkrieg
getötet, die deutschen Städte in Schutt und Asche gelegt.
Deutschland
wird aufgeteilt und unten gehalten
Nach diesem Massenmorden
sollten die Deutschen niemals mehr die Fähigkeit erlangen, sich wirtschaftlich
zu erholen und die Vormachtstellungen Frankreichs und Großbritanniens in Frage
zu stellen. Ein derart vernichtetes Volk würde für alle Zeiten der Büttel der
Siegermächte sein, war dann auch die einhellige Auffassung der Sieger nach
1945: "In Wahrheit geht es darum, wem Deutschland gehört und wohin die
Deutschen gehören. ... Der erste Generalsekretär der Nato, Lord Ismay, sagte
vom Zweck der Allianz: ‘To keep the Americans in, the Russians out, and the
Germans down’." (9)
Die
Kriegsverbrechen an den Deutschen gingen nach Kriegsende weiter
Obwohl die Siegermächte nach
dem deutschen Zusammenbruch 1945 zwar weiterhin "kriegsverbrecherisch"
gegen das geschlagene deutsche Volk vorgingen, war ihre Politik nicht in Gänze
mit der nach dem 1. Weltkrieg vergleichbar. Die Sieger bauten zwar ebenfalls
alle noch funktionierenden Industrie-Einrichtungen ab und stahlen den Deutschen
ihre Patente, aber durch den dann auftretenden Konflikt mit der Sowjetunion
erlangte Adenauers BRD gewisse Freiheiten, die der ausgezehrten Bevölkerung ab
1948 eine gewisse Erholung ermöglichte. Rudolf Augstein schrieb dazu: "Man
nahm den Besiegten viel, war recht rücksichtslos und kriegsverbrecherisch mit
Vertreibungen, gab ihnen aber das Notwendige, damit sie ihren Kernstaat, die
rheinische Republik, wieder aufbauen konnten." (10)
Ab etwa 1949 lief an der
Oberfläche eigentlich alles sehr reibungslos zwischen den Siegermächten und
dem amputierten Westteil des Deutschen Reichs. Die unterworfenen Deutschen
arbeiteten und errichteten neue Industrieanlagen. Die Früchte ihrer Arbeit
blieben ihnen zu einem guten Teil erhalten, da die offenen und versteckten
Reparationsleistungen an die Siegermächte und Israel durch die Aufnahme von
Schulden beglichen wurden.
EU: Für die
Deutschen Schutzschild, für die Sieger Besatzungsknute
Vor dem Hintergrund der beiden
Weltkatastrophen ließ sich Konrad Adenauer von der glorreichen Idee
überzeugen, langfristig einen europäischen Staatenbund zu schaffen, in den
Deutschland eingebunden und folglich militärisch nicht mehr angreifbar sein
würde. Diese Idee wurde zum Glaubensbekenntnis eines jeden BRD-Kanzlers, immer
mit Blick auf die verheerenden Folgen der beiden Vernichtungskriege, die gegen
Deutschland entfesselt wurden.
Den anderen europäischen
Ländern kam das deutsche Ansinnen recht gelegen, allen voran Frankreich,
verdammten sie doch die Deutschen dazu, ihre Staatskassen als quasi alleiniger
Nettozahler immerfort zu füllen. Frankreich und Großbritannien sahen in
Deutschlands EU-Finanzierung nie etwas anderes als Reparationsleistungen und
wiesen bereits 1997 ihre EU-Bediensteten in Brüssel an, dem deutschen
Finanzminister Waigel mitzuteilen, als dieser wieder einmal am deutschen Status
des einzigen Nettozahlers herumnörgelte, bei den deutschen Zahlungen handele es
sich um Kriegsfolgekosten, basta: "Brüssel hat ihn (Waigel) ohne viel
Federlesens kurz und bündig abgefertigt ... Das sind Kriegsfolgekosten."
(11).
Den
Zahlmeister mit der Schuldenfalle unter Kontrolle gebracht
Daß der Zahlmeister
letztendlich auch einmal das Sagen haben würde, war bei Deutschlands neuen
"Freunden" als schaurige Vorstellung immer allgegenwärtig und
erreichte mit der Vereinigung der beiden deutschen Teilstaaten 1989 ihren
albtraumartigen Höhepunkt: "England und Frankreich würden nun wieder
an den Rand eines jedem von ihnen überlegenen Deutschland gerückt werden, in
ihrer wackeligen Großmachtstellung schon wieder von den alten Albträumen
eingeholt. Deutschland selbst in sicheren Grenzen." (12)
Bis zur Schaffung der
gemeinsamen Währung, die nach BRD-Auffassung die endgültige Sicherheit vor
militärischen Angriffen durch die ehemaligen Feinde und neuen
"Freunde" bringen würde, mußte sich der Zahlmeister BRD aber
jenseits aller Vorstellungskraft verschulden. Und um die EU mit ihrer
gemeinsamen Währung am Leben zu erhalten, muß die BRD als quasi einziger
Nettozahler immer weitere astronomische Verschuldungen auf sich nehmen. Der
Chefredakteur der WirtschaftsWoche, Stefan Baron, warnte bereits vor zehn Jahren
vor dieser Falle: "Der Vertrag von Maastricht droht so Deutschland
schwerere Lasten aufzubürden, als die uns im Versailler Vertrag nach dem Ersten
Weltkrieg verordneten Reparationszahlungen. Nur: Versailles war ein Diktat,
Maastricht hat die Regierung [Kohl] freiwillig abgeschlossen." (13)
BRD von
Weimar eingeholt
Derzeit erinnert die BRD
tatsächlich an Weimar. Jede Sekunde werden dem Steuer- und Abgabenkuli der BRD
etwa 1.600 EURO nur an Zinsen aufgeladen. Eine unvorstellbare Summe Schulden ist
da aufgelaufen. Schulden, die nie mehr zurückgezahlt werden können. Selbst die
Zinszahlungen werden über kurz oder lang nicht mehr aufzubringen sein. Hier
liegt die Nahtstelle des Vergleichs mit der Weimarer Republik. Die Sozialsysteme
krachen zusammen, weil in diesen Zeiten die Steuereinnahmen für Zinsleistungen,
Holocaust-Tribute, EU und Ausländerkosten nicht mehr ausreichen. In Berlin gibt
es bereits von privater Seite organisierte Suppen-Küchen für hungernde
deutsche Kinder. Das ist es, was Baring und Lafontaine mit dem Weimar-Vergleich
zum Ausdruck bringen wollten: "1930, als der Zentrumspolitiker Brüning
Reichskanzler wurde, befand sich die erste deutsche Republik bereits in ihrem
Todeskampf. Außenpolitisch war der Weltkriegsverlierer Deutschland isoliert,
die Weltwirtschaftskrise hielt das Land seit dem Schwarzen Freitag an den
Börsen 1929 im Würgegriff. Weil er über keine Mehrheit im Reichstag
verfügte, regierte Brüning mit quasi diktatorischen ‘Notverordnungen’ des
Reichspräsidenten Paul von Hindenburg am Parlament vorbei. Mit einer ‘Politik
der nackten Not’ wollte Brüning dem Ausland beweisen, dass Deutschland
unfähig war, die Reparationen für den Ersten Weltkrieg weiter
aufzubringen." (14)
Auch heute, nach Schröders
Weigerung, Amerikas Kriegspolitik gegen den Irak mitzutragen, ist Deutschland im
globalistischen Reigen des großen Welttheaters isoliert. "Der
CSU-Politiker Gerd Müller sagte, ... die Bundesregierung habe sich mit ihrem
Kurs international isoliert." (15) Die neuerliche Isolation seit
Versailles wurde am eindrucksvollsten durch den US-Präsidenten Bush in Szene
gesetzt, indem der Schröder während des Nato-Gipfels in Prag im November 2002
ein persönliches Gespräch verweigerte. Darüber hinaus ist der Aktienmarkt
zusammengebrochen und die tatsächliche Arbeitslosenquote liegt wahrscheinlich
um einiges höher als unter Brüning. Was für die BRD-Deutschen noch viel
schlimmer ist als alles, was den Weimar-Deutschen widerfuhr, ist die Tatsache,
daß sich auf ihrem Boden mindestens 20 Millionen Ausländer festgesetzt haben
und sie in ihrem eigenen Land an den Rand gedrückt werden.
Vielleicht versucht auch
Schröder, wie weiland Brüning, mit der zunehmend sichtbarer werdenden Not in
Deutschland den am deutschen Tropf hängenden Ländern und Körperschaften wie
Israel, Holocaust-Industrie, USA, Zuwanderer sowie der EU zu beweisen, daß sein
Land nicht weiter zu melken ist. Immerhin gab es bereits einen mißmutigen,
öffentlichen Hinweis von ihm dahingehend. Er selbst bezeichnete die BRD
unverblümt als Melkkuh: "Eine Kuh, die gute Milch gibt, muss man auch
mal streicheln." (16)
Schröder verfolgte mit der EU,
als er noch glaubte, diesen Club finanzieren zu können, einen ehrgeizigen Plan.
Eingebettet in das Ruhekissen der europäischen Sicherheit glaubte er, mit dem
EURO das Instrument einer geeigneten Konkurrenzwährung gegen den Dollar in den
Händen zu halten, mit dem er Amerika finanziell in Bedrängnis bringen könnte.
Diese Gefahr besteht für Amerika tatsächlich. Tatsache ist auch, obgleich
nicht so offen zur Schau gestellt, eine gewisse Abneigung der
Schröder/Fischer-Regierung gegenüber USrael.
USrael
beobachtet den EURO mit Argusaugen
In Washington hat man sich
diesbezüglich niemals falschen Hoffnungen hingegeben. Man beobachtete immer
sehr genau, was mit der Konkurrenzwährung EURO geschieht, ob sie der
Welt-Leitwährung tatsächlich einen Schlag versetzen könnte. Dan Williams vom
Nachrichtensender CNN hob die Gefahr durch den seinerzeit im werden begriffenen
EURO für die amerikanische Weltdominanz in einer Wahlberichterstattung bereits
im September 1998 hervor: "Amtsinhaber Helmut Kohl oder Herausforderer
Gerhard Schröder werden über eine Wirtschaft regieren, die der Motor der
europäischen Gemeinschaft ist. So dominant, daß viele im kommenden EURO eine
nur spärlich verkleidete Zwei-Mark-Münze sehen. Eine europäische
Gemeinschaftswährung fordert die amerikanische Wirtschaftsdominanz in der Welt
heraus, egal, wer die Wahl gewinnt." (17) "Der Euro wird
jenseits des Atlantiks als ernst zu nehmende Konkurrenz zum Dollar
wahrgenommen." (18)
Tatsächlich ist es heute so,
daß viele Länder große Teile ihrer Währungsreserven aus Dollar-Amerika
abziehen und in den EURO investieren. Bush versucht, den für USrael tödlichen
Finanz-Trend, aus dem Dollar auszusteigen, zu stoppen, indem er die schwächeren
Aussteigeländer als "Achse des Bösen" brandmarkt und ihnen mit
Vernichtung droht. "Nordkorea gehört wie der Iran und der Irak zu einer
von US-Präsident George W. Bush so bezeichneten ‘Achse des Bösen’."
(19) Das paßt, denn der Irak war der erste, der seine Währungsreserven in EURO
umtauschte. Nordkorea und der Iran folgten: "Nordkorea will US-Dollar
offenbar durch Euro ersetzen." (20) Iran: "Mit der Emission
über 500 Mio. Euro will das Land am Persischen Golf seine Bindungen an Europa
festigen und gleichzeitig dem US-Embargo trotzen." (21)
Als kürzlich Saudi-Arabien
begann, seine Dollar-Reserven aus den USA abzuziehen und in EURO anzulegen,
wurde dem saudischen Königshaus unter dem Vorwand der
Terrorismus-Unterstützung Gewalt angedroht: "Die saudi-arabische
Investment-Community hat bereits zwischen 100 und 200 Milliarden Dollar aus den
USA abgezogen. ... Die Geldströme von den USA nach Europa sind, so Experten,
ein Grund für die Schwäche des Dollar." (22) USrael reagierte
entsprechend: "Washington stellt Saudi-Arabien Ultimatum. Binnen 90
Tagen sollen alle Zahlungen an Terrororganisationen oder extremistische Gruppen
unterbunden werden. ... Oder zu riskieren, dass die USA sie gewaltsam
unterbinden." (23)
Diese wenigen Beispiele zeigen,
wie sensibel USrael auf die Flucht aus dem Dollar reagiert und was der EURO als
Konkurrenzwährung für die am Boden liegende US-Finazwirtschaft bedeutet.
USrael benötigt täglich einen Zufluß von mehr als einer Milliarde Dollar aus
dem Ausland, um sich über Wasser zu halten. Donald Nott von Henry Woods
Investment Management schreibt dazu: "Um die amerikanische Wirtschaft am
Laufen zu halten, müssen täglich 1,25 Milliarden Dollar in die USA
fließen." (24) Diese Summen kommen aber nicht ins Land, solange es die
Konkurrenzwährung EURO gibt, eine äußerst bedrohliche Situation für USrael.
Neue
EU-Mitglieder bringen die BRD ins Schlingern
Auf Dauer kann Washington die
Welt nicht mit Gewaltandrohungen zwingen, den EURO zu meiden und ausschließlich
in Dollar zu investieren. Deshalb wird Bush im Verbund mit den jüdischen
Machtzentren alles daransetzen, den EURO zu kippen. Dazu muß der Hebel in der
BRD angesetzt werden. Sobald die Bundesrepublik finanziell ins Schleudern
gerät, kracht der EURO unter mächtigem Getöse zusammen. Diese Zerreißprobe
steht über kurz oder lang bevor, denn die neuen zehn EU-Beitrittskandidaten
wollen Geld sehen, viel Geld. Geld, das der Bankrotteur Eichel nicht mehr hat
und die anderen EU-Länder weder beisteuern wollen noch können.
Von der nackten Angst erfaßt,
die Gelder der Welt könnten zunehmend in den EURO fließen anstatt Zuflucht im
Dollar zu suchen, was den Absturz des US-Imperiums bedeuten würde, verlangte
Bush kürzlich von Schröder die defacto Zerschlagung des EURO, indem er auf die
Aufnahme der Türkei in die EU bestand. Schröder stand stramm und verkündete: "Die
Bundesregierung will den EU-Beitritt der Türkei massiv forcieren."
(25) Der BRD-Kanzler kuschte also und setzte die Existenz des EURO ohne weiteres
Nachdenken aufs Spiel, alleine in der Hoffnung, Bush würde ihm dafür die
angekündigte Nichtteilnahme am geplanten Irak-Krieg nachsehen. Gerd
Müller (CSU) sagte dazu: "Der Preis dafür ‘darf nicht der Beitritt
der Türkei zur EU sein’. Damit spielte er auf das Drängen der USA an, den
strategisch überaus wichtigen Nato-Partner Türkei auch in die EU
aufzunehmen." (26)
Mit der Aufnahme der Türkei
wird die EU mitsamt EURO auseinanderfliegen: "Schon jetzt gibt es in der
EU die Befürchtung, dass die Türkei den gesamten EU-Haushalt explodieren
lassen könnte. (27) "Der Präsident des EU-Verfassungskonvents, der
Franzose Valéry Giscard d’Estaing ... erklärt, eine EU-Aufnahme der Türkei
wäre ‘das Ende der Europäischen Union’." (28)
Wer die
Weltherrschaft will, duldet keine fremde Währung neben sich
Man könnte tatsächlich
meinen, Schröder sei geistig umnachtet, wenn er die Aufnahme der Türkei als
EU-Mitgliedsland forciert. Ein Land, das eine Inflationsrate von stolzen 68.5
Prozent aufzuweisen hat, muß die EU in den Abgrund reißen. USrael, das die
alleinige Herrschaft über diesen Planeten anstrebt, kann dieses ehrgeizige Ziel
nicht erreichen, wenn seine Dollar-Hegemonie den Attacken einer
Konkurrenz-Währung ausgesetzt ist: "Die Bush Doktrin vom Recht auf
einseitige Präventivschläge ist der bisherige Höhepunkt eines seit längerem
erkennbaren Prozesses: der konsequenten Durchsetzung einer Pax Americana und
damit einer Art informeller Weltherrschaft der USA." (29) Deshalb wird
Bush auf jeden Fall versuchen, den Konkurrenten Europa mit seiner eigenen
Weltwährung zu Fall zu bringen: "Unannehmbar ist schließlich die
systematische Unterminierung der Europäischen Union. ... Dieser Angriff auf
Europas Grundfesten durch die amerikanische Drohpolitik nach überallhin hat
schon auf gefährliche Weise eingesetzt." (30)
Die
Demütigung des George W. Bush
Ein System, das offen, für
alle Nationen sichtbar, die Weltherrschaft beansprucht, sich anschickt einen
großen Welt-Zivilisationskrieg zu führen, kann sich nicht von einem Mann, der
zu diesem Zeitpunkt noch das Machtmittel der Konkurrenzwährung in Händen
hält, auf der Bühne der Weltpolitik vorführen und die Gefolgschaft verweigern
lassen. Als Schröder lauthals verkündete, die BRD werde sich keinesfalls an
Bushs geplantem Krieg gegen den Irak beteiligen, diskreditierte er, nach dem
Verständnis von Millionen von Menschen im Westen, die Politik des
selbsternannten Weltverwalters. Schröder setzte für alle ein eindeutiges
Zeichen, mit dieser Politik wolle er nichts zu tun haben. Selbst dann nicht,
wenn es dafür ein Mandat der UN geben würde, womit er den Eindruck zu erwecken
versucht, die Vereinten Nationen seien von Amerika manipuliert.
In Folge von Schröders
Aufbegehren gegen den Weltenherrscher fragen sich die Menschen in der westlichen
Welt, welche Politik macht also die Welt-Führungsdemokratie, mit der eine
Gefolgschaftsdemokratie nichts zu tun haben möchte? Eine solche Politik kann
nur kriminell sein, werden die Schlüsse in den Köpfen der unpolitischen Massen
lauten. Schröders ehemalige Justizministerin (im Amt bis 22.9.2002), Hertha
Däubler-Gmelin, ließ schließlich auch keine Zweifel mehr darüber aufkommen,
mit wessen Methoden sie Bushs Politik vergleicht: "Ich habe nicht die
Personen Bush und Hitler miteinander verglichen, sondern die Methoden."
(31)
Die Meinung von Schröders
Justizministerin kann nicht so
weit von seiner eigenen entfernt sein, werden Bush und seine Berater folgern. Es
ist kaum anzunehmen, daß die Justizministerin vor Gewerkschaftsmitgliedern
etwas äußert, was sie nicht schon im Kabinett zum Besten gab. Oder ist das gar
nicht ihre Meinung, sondern Schröders? Dieser Verdacht könnte im Weißen Haus
aufgekommen sein, nachdem bekannt wurde, daß die Justizministerin den
mächtigsten Mann der Welt als gemeinen Kriminellen einstufte. Bush gehöre ins
Gefängnis, rief Frau Däubler-Gmelin unter dem Applaus der versammelten
Gewerkschafter. Und ins Gefängnis gehören, das weiß jedes Kind, nur
Kriminelle, was von der zu diesem Zeitpunkt im Amt befindlichen Justizministerin
nicht einmal in Abrede gestellt wird: "Zwei andere Aussagen der
Bundesjustizministerin über das ‘lausige Rechtssystem’ der USA sowie die
US-Präsident George W. Bush eigentlich zustehende Gefängnisstrafe dementierte
sie nicht." (32)
Eine Politik,
wie seit Adolf Hitler nicht mehr
Eine Zeit lang wurde Bush von
der Schröder-Mannschaft vorgeführt, wie dies noch keinem anderen
US-Präsidenten widerfuhr. Auf alle Besatzungsvorrechte pfeifend, röhrte
Verteidigungsminister Struck: "Wir sind nicht das Mündel der
Vereinigten Staaten." (33) So wie die linke Schickeria um Schröder mit
der Besatzungsmacht USA umging, wagte sich seit den Tagen Adolf Hitlers niemand
von der bundesrepublikanischen Machtelite mit einem US-Präsidenten umzugehen.
Das war mutig, doch werden sie schon bald vor USrael zu Kreuze kriechen.
Diese aus der 68er Bewegung
kommenden Politiker mögen zwar das eigene Volk nicht und trachten nach seiner
Abschaffung, aber sie mögen auch Amerika und die jüdischen Machtzentren nicht.
Sie betrachten Amerika als jüdische Machtbastion: "Dan Diner sieht den
Antiamerikanismus als Parallele zur säkularisierten Judenfeindschaft der
Moderne. Die USA werden in dieser Sicht die ‘vorgeschobene Bastion jüdischer
Weltherrschaft’. ... Dass die Nazis sich mit ihrer Verachtung Amerikas
besonders hervorgetan haben, ist nicht weiter verwunderlich. Erschreckend ist es
jedoch nachzulesen, wie sehr die Amerikafeindlichkeit der Bundesrepublik aus den
ideologischen Quellen der Nazizeit schöpft." (34)
EURO oder
DOLLAR? Eine Ko-Existenz kann es nicht geben
Eines ist sicher, sollte der
EURO Bestand haben, wird USrael zusammenbrechen wie schon die Sowjetunion
zusammenbrach. Wird es Bush aber gelingen, die BRD zu destabilisieren, zur
Zahlungsunfähigkeit zu treiben, kippt das deutsche Nachkriegssystem und die EU
fliegt auseinander. Ein Auseinderbrechen der EU wird insgeheim weder von
Frankreich, noch von Groß Britannien bedauert. Diese Länder haben ihre
Großmachtgelüste nie aufgegeben und eine deutsche Dominanz in Europa ist für
sie eine grauenhafte Vorstellung. Allerdings werden sie alles tun, um das
europäische Scheitern Berlin anzulasten.
Was nach einem
Auseinanderbrechen der EU folgt, sind bilaterale Bündnisse und Paktsituationen,
die allesamt gegen Deutschland geschlossen werden dürften. Bündnisse gegen ein
Deutschland, das im Untertanen-Taumel seit 1945 jede Forderung nach Abschaffung
seiner eigenen Versorgungs- und Existenzgrundlagen (Landwirtschaft und
Industrie) erfüllte, da man im Europa-Verbund angeblich nicht mehr autark sein
mußte. Deutschland kann sich weder landwirtschaftlich noch industriell selbst
versorgen - und seine militärischen Fähigkeiten zur Selbstverteidigung stellen
einen Witz dar. Erledigt, platt, aus für das Untertanen-Deutschland! So sieht
Deutschlands Zukunft nach dem Auseinanderbrechen Europas aus. Und dafür wurden
Billionen in die EU-Kassen zur Erbauung der anderen gezahlt. Es dürften diese
Aussichten gewesen sein, die den jüdischen Chef der amerikanischen Zentralbank
(FED), Alan Greenspan, so seelenruhig sagen ließen: "Der Euro wird
kommen, aber er wird keinen Bestand haben." (35)
Im
National Journal 5/1996 skizzierten wir dieses wahrscheinliche Szenario wie
folgt: "Und wenn es am Schluß schief geht [mit der EU], womit zu
rechnen ist, wird man an den dann wieder neu entstehenden deutschen
Nationalstaat gewaltige Wiedergutmachungs-Forderungen für die EU-Misere
stellen." Das Versailler-Diktat wäre dann einmal mehr in Kraft
getreten!
1- Der Spiegel,
48/2002, S. 24
2- The Sunday Correspondent (London), 16.9.1989 (DWZ, 5.4.1996, S. 4)
3- Haverbeck, Rudolf Steiner, Anwalt für Deutschland, Langen Müller, München
1989, S. 230
4- Haverbeck, Rudolf Steiner, Anwalt für Deutschland, Langen Müller, München
1989, S. 250
5- Der Spiegel, 1/1995, S. 71
6- Haverbeck, Rudolf Steiner, Anwalt für Deutschland, Langen Müller, München
1989, S. 224
7- Haverbeck, Rudolf Steiner, Anwalt für Deutschland, Langen Müller, München
1989, S. 245
8- BILD, 18.11.2002, S. 7
9- Die Welt, 18.5.2001, S. 8 (‘Die Amerikaner drinnen, die Russen draußen und
die Deutschen unten zu halten’.)
10- Rudolf Augstein, Der Spiegel, 1/1995, Seite 70
11- Rudolf Augstein, Der Spiegel, 32/1997, S.34
12- ebenda
13- WiWo 42/9.10.1992, S. 3
14- Der Spiegel, 48/2002, S. 24
15- Die Welt, 15.11.2002 |
16-
Die Welt, 11.2.2002, S. 5
17- www.cnn.com/SPECIALS/1998/09/
germany/overview/
18- Die Welt, 13.7.2001, S. 8
19- Die Welt, 24.8.2002, S. 4
20- Die Welt, 26.11.2002, S. 23
21- Die Welt, 2.7.2002, S. 17
22- Die Welt, 22.8.2002, S. 1
23- Die Welt, 27.11.2002, S. 6
24- SUR in English (Malaga), 29.11.-5.12.2002, S. 9
25- Die Welt - 4.12.2002, S. 1
26- Die Welt, 15.11.2002
27- Die Welt, 6.12.2002
28- Die Welt, 9.11.2002, S. 6
29- Südd.Ztg, 2.10.2002, S. 19
30- Südd.Ztg, 4.10.2002, S. 12
31- Die Welt, 21.9.2002, S. 3
32- Die Welt, 21.9.2002, S. 3
33- Die Welt, 12.8.2002, S. 6
34- DW, Literar. 16.11.2002, S. 3
35- "Effecten-Spiegel" im Spiegel 2/2002,
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