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Wir trauern mit den Angehörigen der Familie, um Martina Pflock und Ihrer kleinen Tochter

 
 

Unfall:       Zufall, Mord oder Selbstmord? Jetzt haben die Behörden in Thüringen ein Problem weniger!

Abwasser-Streiterin bei Auto-Unfall getötet
 
 
Keine Rettung gab es für Martina P. und ihre achtjährige Tochter, die gestern in diesem Wagen verunglückten. Foto: chh

Link: Quelle tlz     (bereits gelöscht)

 

 
 

Friedrichroda. (tlz/bau)  Die über Friedrichroda hinaus als Initiatorin des Abwasser-Protests bekannt gewordene Martina P. (45) wurde gestern bei einem Auto-Unfall nahe Schönau getötet. Für die vierfache Mutter und ihre erst achtjährige Tochter kam jede Hilfe zu spät. Beide waren nach Polizeiangaben nicht angeschnallt. Die Spurenlage deute eindeutig auf einen Unfall, so ein Polizeisprecher. Das Auto sei nach einer langen Kurve durch ein Loch am Fahrbahnrand gefahren und dann frontal gegen den Baum gestoßen. Auch Bremsspuren waren auf der Fahrbahn zu finden. Die Polizei geht bislang davon aus, daß Martina P. auf der engen, welligen und nassen Strecke zu schnell unterwegs war und deshalb die Kontrolle über ihr Auto verloren hat. Dennoch waren Kriminalpolizei und Kriminaltechniker vor Ort; das Unfallauto wurde sichergestellt und wird heute untersucht, kündigte der Polizeisprecher an. Schließlich hatte Martina P. landesweit auf sich aufmerksam gemacht. Zunächst als Initiatorin des Abwasser-Protests in Friedrichroda und dann als Verfechterin und Sprachrohr einer "provisorischen Reichsregierung". Wegen einer von ihr betriebenen Internetseite war Martina P. in den Blick der Justiz geraten. Unter anderem hatte Ex-Innenminister Andreas Trautvetter (CDU) Strafanzeige gestellt. Vergangene Woche war es deswegen zu einer Hausdurchsuchung gekommen.

 "Vielleicht wußte sie nicht mehr weiter?", sagt Jürgen Spieß, der zeitweise im Vorstand der von Martina P. gegründeten BI mitwirkte. "Bitter, wenn zwei Menschen so ihr Leben verlieren", sagt Friedrichrodas Bürgermeister Klaus Henniges (SPD). "Diese Straße sollte man eigentlich sperren", verweist er auf den maroden Zustand der Straße nach Georgenthal. Angesichts der Begleitumstände sei es wichtig, den Hergang genau zu klären. Martina P. hinterläßt Ehemann und drei jugendliche Söhne.

02.11.2004

 
     
 

Jetzt haben die Behörden in Thüringen ein Problem weniger, oder ein Problem mehr! Denn wir werden diese Tragödie auf keinen Fall vergessen oder aus den Augen verlieren. Besonders, da die gleichen Behörden ermitteln wie die, die sie verurteilt sehen wollten. Ein Schelm, wer böses dabei denkt! Warten wir es ab. Auf jeden Fall, sollten die Verantwortlichen in Thüringen nicht glauben diese "Angelegenheit" wäre erledigt, denn alle Dokumente der Angesprochenen Themen mit allen Namen liegen abrufbereit im Weltweiten Netz verteilt.